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Grand-Slam- und ATP/WTA-Kalender 2026: Welche Topspieler ihre Teilnahme bestätigt haben

Die Tennissaison 2026 entwickelt sich zu einer der wettbewerbsintensivsten des Jahrzehnts. Mit den Grand-Slam-Turnieren in ihren traditionellen Zeitfenstern und einem weiterhin optimierten Kalender auf der ATP- und WTA-Tour haben führende Spieler ihre wichtigsten Stationen bereits festgelegt. Verletzungen, Ranglistenstrategien, Olympiazyklen und Belagpräferenzen beeinflussen die Planung, dennoch haben die grössten Namen ihre Absichten für die Major-Turniere und die bedeutendsten Masters-Events klar kommuniziert. Nachfolgend folgt ein detaillierter Überblick über bestätigte Meldungen und erwartete Starts in der Saison 2026.

Australian Open 2026 und der Auftakt der Hartplatzsaison

Die Australian Open, angesetzt für Januar 2026 in Melbourne, bleiben das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres und ein zentrales Ziel für die Elite des Sports. Stand Anfang 2026 hat Novak Djokovic seine Teilnahme bestätigt und setzt damit seine langjährige Verbindung zu einem Turnier fort, bei dem er historische Erfolge gefeiert hat. Auch Carlos Alcaraz hat seine Meldung offiziell bekanntgegeben und will seine Position in der ATP-Rangliste weiter stärken.

Bei den Damen haben Iga Świątek und Aryna Sabalenka ihre Teilnahme bestätigt, wobei Sabalenka traditionell unter den Bedingungen in Melbourne besonders stark spielt. Auch Coco Gauff hat signalisiert, dass die Australian Open den Kern ihrer frühen Saisonplanung bilden, gestützt durch eine intensive Hartplatzvorbereitung im Dezember 2025.

In den Vorbereitungsturnieren in Brisbane, Adelaide und Auckland haben mehrere Top-10-Spieler ihre Starts angekündigt. Daniil Medvedev, bekannt für seine Stärke auf schnellen Belägen, plant erneut eine vollständige australische Hartplatzphase, während Jannik Sinner voraussichtlich ein ATP-250- oder 500-Turnier als unmittelbare Vorbereitung bestreiten wird.

Bestätigte Masters-1000-Teilnahmen im Frühjahr 2026

Nach dem australischen Abschnitt bleiben Indian Wells und Miami als ATP-Masters-1000-Turniere für Topspieler verpflichtend, sofern keine medizinischen Ausnahmen vorliegen. Carlos Alcaraz und Jannik Sinner haben ihre Teilnahme an beiden Veranstaltungen bestätigt und unterstreichen damit die Bedeutung des sogenannten „Sunshine Double“ für Ranglistenpunkte und Prestige.

Novak Djokovic hat seine Frühjahrsplanung ebenfalls offengelegt und beabsichtigt, 2026 einen vollständigen Hartplatzzyklus zu absolvieren. Dies deutet auf Starts in Indian Wells und Miami hin, vorausgesetzt seine körperliche Verfassung bleibt stabil.

Auf der WTA-Tour werden Świątek, Sabalenka und Elena Rybakina voraussichtlich beide Turniere bestreiten. Die offiziellen Meldelisten spiegeln ihre Verpflichtungen wider, da diese Events eine entscheidende Rolle bei der frühen Saisonentwicklung spielen.

Roland Garros 2026 und die europäische Sandplatzsaison

Roland Garros, geplant für Ende Mai und Anfang Juni 2026 in Paris, bleibt der Höhepunkt der Sandplatzphase. Rafael Nadal hat keinen vollständigen Kalender bestätigt, wird jedoch weiterhin mit einer möglichen Teilnahme in Verbindung gebracht, sollte seine körperliche Situation es zulassen. Als klare Spitzenkräfte der Herren gelten Carlos Alcaraz und Novak Djokovic, die beide ihre Teilnahme an der europäischen Sandplatzserie bestätigt haben.

Die Vorbereitungsturniere in Monte Carlo, Madrid und Rom werden voraussichtlich nahezu das gesamte ATP-Top-10-Feld versammeln. Alcaraz hat Starts in Monte Carlo und Madrid angekündigt, um ausreichend Spielrhythmus auf Sand zu sammeln. Jannik Sinner ist für Rom gemeldet, wo die Unterstützung des heimischen Publikums eine wichtige Rolle spielt.

Im Damenfeld führt Iga Świątek erneut die Sandplatzsaison an. Sie hat ihre Teilnahme an Stuttgart, Madrid und Rom vor Roland Garros bestätigt. Aryna Sabalenka und Ons Jabeur haben ebenfalls ein vollständiges Sandplatzprogramm für 2026 kommuniziert.

Zentrale ATP- und WTA-1000-Turniere auf Sand

Das Monte-Carlo-Masters, obwohl für ATP-Spieler nicht verpflichtend, hat bestätigte Meldungen von Alcaraz, Sinner und Stefanos Tsitsipas erhalten. Rom als verpflichtendes Masters-1000-Event wird nahezu alle führenden Spieler anziehen, sofern keine Verletzungen vorliegen.

Auf WTA-Seite bleibt Rom ein strategischer Meilenstein. Świątek und Rybakina nutzen das Turnier traditionell als letzte wichtige Standortbestimmung vor Paris, und ihre Planung für 2026 folgt diesem Muster.

Madrid mit seinen etwas schnelleren Bedingungen aufgrund der Höhenlage zählt ebenfalls zu den Schlüsselmomenten. Sabalenka hat ihre Teilnahme bestätigt und sieht dort eine ihrer stärksten Chancen auf Sand.

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Wimbledon, US Open und die späte Saison 2026

Wimbledon 2026, angesetzt für Ende Juni und Anfang Juli in London, bleibt ein Hauptziel für die Spitzenkräfte. Carlos Alcaraz hat seine Vorbereitung beim Queen’s Club bestätigt und unterstreicht damit seine Ambitionen auf Rasen. Novak Djokovic hat ebenfalls seine Absicht bekräftigt, in London anzutreten, sofern es keine gesundheitlichen Einschränkungen gibt.

Bei den Damen hat Elena Rybakina eine vollständige Rasensaison inklusive Vorbereitungsturnier in Berlin angekündigt. Coco Gauff und Aryna Sabalenka planen ebenfalls mindestens ein Rasenturnier vor Wimbledon.

Die US Open, die Ende August und Anfang September 2026 stattfinden, haben bereits feste Zusagen von Alcaraz, Sinner, Djokovic und Medvedev erhalten. Auf der WTA-Tour zählen Świątek, Gauff und Sabalenka New York erneut zu ihren zentralen Saisonzielen.

Ausblick auf ATP Finals und WTA Finals 2026

Die ATP Finals, voraussichtlich erneut in Europa im November 2026 ausgetragen, werden die acht punktbesten Spieler der Saison versammeln. Obwohl eine Qualifikation erst im Laufe des Jahres feststeht, haben Alcaraz, Sinner und Djokovic klar gemacht, dass die Teilnahme am Saisonfinale zu ihren Hauptzielen zählt.

Auch die WTA Finals bleiben ein bedeutender Fixpunkt im Kalender. Świątek, Sabalenka und Gauff betonen in ihren Planungen die Bedeutung von Konstanz über alle Beläge hinweg, um ausreichend Ranglistenpunkte zu sammeln.

Im Verlauf der Saison können Verletzungen oder Ranglistenverschiebungen Anpassungen erforderlich machen. Dennoch deuten bestätigte Meldungen und öffentliche Aussagen darauf hin, dass die wichtigsten Turniere 2026 mit den führenden Namen des Welttennis besetzt sein werden.